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Vorsichtiger Optimismus bei der Deutschen Küchenmöbelindustrie

Herford - 07.09.2010 | Das erste Halbjahr 2010 verlief für die deutsche Küchenmöbelindustrie stabil. Insgesamt erhöhten sich die Umsätze der Deutschen Küchenmöbelindustrie bis zum 30.06.2010 zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 0,42 %.

Während der Inlandsmarkt faktisch stagnierte (- 0,5 %) gab es leichte Erholungserscheinungen im Auslandsgeschäft mit einem Zuwachs von 2 %. Für das zweite Halbjahr 2010 ist der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie optimistisch. VdDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann: „Der Verband realisiert seit Jahren eine interne Auftragsstatistik im Kreise von Mitgliedsunternehmen, aus der wir sehr zuverlässig die Prognose für die künftige Entwicklung entnehmen können. Die Auftragseingänge der Deutschen Küchenmöbelindustrie aus dem Inlandsgeschäft im ersten Halbjahr 2010 sind um 2,5 % gestiegen. Erfahrungsgemäß spiegelt sich die Entwicklung der Auftragseingänge mit einem zwei bis dreimonatigen Zeitabstand in die Umsatzentwicklung wider. Wir erwarten daher für das dritte und vierte Quartal eine Belebung des Inlandsgeschäfts.“
 
Auch das Auslandsgeschäft wird nach Angaben des Verbandes der Deutschen Küchenmöbelindustrie zulegen. Dies gilt jedenfalls für eine Reihe von Regionen, in denen die wirtschaftliche Lage deutliche Besserungszeichen aufweist. Nach Angaben des VdDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann gilt dies nicht nur für den gesamten asiatischen Bereich, in dem ausgewählte deutsche Küchenmöbelhersteller seit Jahren äußerst erfolgreich aktiv sind, sondern auch für Regionen Mitteleuropas wie Frankreich oder Belgien. Skeptisch ist der VdDK demgegenüber insbesondere für den spanischen und US-amerikanischen Markt, in denen die Folgen der Immobilienblase bis heute nicht überwunden sind.

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