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Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie gegründet

Köln - 26.01.2012 | VdDW heißt die ersten 30 Mitglieder auf der IMM Cologne willkommen

Dichtes Gedränge auf dem Messestand der Oeseder Möbel-Industrie in Halle 7 der IMM Cologne: Kurz nach Zapfenstreich trafen sich am Messe-Donnerstag rund 30 Möbelunternehmer zur konstituierenden Sitzung des am 1. Januar 2012 aus der Taufe gehobenen Verbands der Deutschen Wohnmöbelindustrie e.V. (VdDW) mit Sitz in Herford. Der Verband verfolgt laut Satzung als Ziel „die Förderung, die Vertretung und den Schutz der besonderen Interessen der Unternehmen aus der Wohnmöbelindustrie auf nationaler und internationaler Ebene sowie ihre Beratung und Unterstützung in wirtschaftlich-fachlichem Bereich.“

Angesiedelt in der umfangreichen Verbändegemeinschaft der Holz- und Möbelindustrie im Herforder „Marta“-Gebäudekomplex reicht die fachliche Spannweite des Verein ausgesprochen weit: Mitglieder sind und werden neben Wohnmöbelfirmen Unternehmen der Schlafzimmer-, Dielenmöbel-, Tisch- sowie Stuhlindustrie – vom kleinen Mittelständler bis hin zum konzernähnlichen Unternehmen.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen statistische Fragestellungen, die Datenkommunikation sowie die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit. Auch wird sich der Verband um die Prozessoptimierung an den nicht immer unkomplizierten Schnittstellen zwischen Industrie und Handel kümmern, zum Beispiel in Fragen der Logistik. Erwähnenswert in diesem Kontext ist, dass der Verband die Nähe, den Rat und die Zusammenarbeit mit den am Markt tätigen Handelsstrukturen suchen wird. Angestrebt werden in jedem Fall ganzheitliche Branchenlösungen mit, statt gegen den Möbelhandel.

Wichtig ist auch die Abgrenzung des VdDW: Keine Leistungen werden in sozial- und tarifpolitischen bzw. arbeitsrechtlichen Fragen erbracht, die Vergabe von Design- und Qualitätszertifikaten oder eine Tätigkeit als Gütegemeinschaft sind nicht Gegenstand der Verbandsarbeit. Mit den in der Branche aktiven Organisationen wie HDH oder DGM werden die Aufgaben des Wohnmöbelverbands eng abgestimmt.

Als gleichberechtigte Verbandsvorsitzende des VdDW wurden Markus Wiemann (Oeseder Möbel-Industrie) und Wolfgang Kettnaker (Kettnaker), als stellvertretende Vorsitzende Ludwig Hüls (Hülsta-Werke) und Michael Stiehl (Rauch Möbelwerke) einstimmig gewählt. Der weitere Vorstand setzt sich aus Detlef Wittenbreder (Wittenbreder Einrichtungssysteme), Karl Heinz Schwinning (Vierhaus-Ilse), Helmut Roth (Röhr-Busch), Wolfgang Schwägele (Martin Staud) und Waldemar Bauer (Wellemöbel) zusammen.

Zum Geschäftsführer des neu gegründeten Verbands wurde Dr. Lucas Heumann bestellt. Das operative Team verstärkt Andreas Ruf, der die letzten Jahre beim VDM e.V., Bad Honnef, für Unternehmen der Wohnmöbelindustrie tätig war. Mit Nachdruck konnte Dr. Heumann namens des VdDW der als Hausherrin anwesenden und seit knapp 100 Tagen amtierenden COO der Köln-Messe Katharina C. Hamma uneingeschränkte Unterstützung der IMM Cologne ebenso versichern wie den anwesenden Mitgliedern des Wohnmöbelverbandes die Steigerung der Mitgliederzahl bis Jahresende 2012 auf mindestens 50 Unternehmen.

Foto: Gedränge auf dem IMM-Stand der Oeseder Möbel-Industrie. Am Abend des Messe-Donnerstag trafen sich rund 30 Möbelunternehmen zur konstituierenden Sitzung des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie

Foto: Dr. Lucas Heumann stellt den zu wählenden Vorstand vor; links neben ihm Versammlungsleiter und einer der designierten Verbandsvorsitzenden, Markus Wiemann

Foto: Überzeugendes Votum: Alle Vorschläge für den Vorstand sowie der Rechnungsprüfer wurden einstimmig quittiert

Foto: Das Gros der neu gewählten bzw. bestellten Verbandsspitze mit sichtbarer Freude am Mandat (v.l.n.r.): Markus Wiemann (Oeseder Möbel-Industrie, Dr. Lucas Heumann (VdDW), Wolfgang Kettnaker (Kettnaker) und Ludwig Hüls (Hülsta-Werke).

 


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