VHK/VDM - Branchenreport Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel


Wichtige Kennzahlen 1. Quartal 2022

Durchschnittlich 32.022 Beschäftigte in 211 Betrieben der deutschen Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbelindustrie (WZ s. Möbel a.n.g.) mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten im Zeitraum Januar bis März 2021 einen Umsatz von rund 1,7 Mrd. €. Die Branche ist überwiegend mittelständisch strukturiert, die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 152 Beschäftigten, der durchschnittliche Umsatz pro Beschäftigten liegt in diesem Zeitraum bei rund 53 Tsd. €. Die branchenweite Exportquote beträgt aktuell 27,83 Prozent.


211

Betriebe


27,83 %

Exportquote


32.022

Beschäftigte

(Ø 152 Beschäftigte pro Betrieb)

1,7 Mrd. €

Umsatz

(53 Tsd. € Umsatz pro Beschäftigten)

Auftragseingangsstatistik des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie

%-Veränderung zum Vorjahresmonat

Die Auftragseingänge in der Wohnmöbelindustrie auf Basis der verbandsinternen Umfrage des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie e. V. (VdDW) liegen im März 2022 insgesamt mit -7,32 Prozent unter Vorjahr. Der im Inland generierte Auftragseingang liegt bei -2,03 Prozent, der im Ausland bei -18,15Prozent.

Umsatzentwicklung s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) nach amtlichen Zahlen

Die deutsche Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel (WZ s. Möbel a.n.g.) setzte im März 2022 636 Mio. Euro um und damit +22,62 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitraum. 

Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Ifo-Geschäftsklima s. Möbel (Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel)

Klima bleibt rückläufig im April

Die Geschäftslage und das Geschäftsklima haben sich in der Wohnmöbelindustrie weiter verschlechtert. Die Geschäftserwartungen für die nächsten 6-Monate werden etwas optimisischer eingeschätzt.

Außenhandel (Import / Export)

Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2021 (Top 10 der Ausfuhrmärkte) in Tsd. Euro

Schweiz

215.949

-2,60 %
Österreich

193.064

-0,40 %
Frankreich

112.094

+25,30 %
Niederlande

100.587

+1,70 %
Vereinigtes Königreich

89.488

+27,40 %
USA

56.986

+41,30 %
Belgien

52.958

-5,20 %
Polen

32.546

+16,80 %
Italien

27.707

+19,80 %
Tschechien

27.382

+3,00 %

Der wichtigste Exportmarkt für deutsche Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbelindutrie war von Januar bis Dezember 2021 die Schweiz, gefolgt von Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien. Insgesamt sind die Exporte in diesem Zeitraum um +6,97 Prozent gestiegen. Das wichtigste Exportland außerhalb von Europa ist die USA.


Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2021 (Top 10 der Einfuhrländer) in Tsd. Euro

Polen

666.477

+0,10 %
China

226.342

+20,90 %
Indien

106.491

+60,90 %
Bosnien und Herzegowina

67.707

+36,70 %
Rumänien

63.052

+1,60 %
Türkei

61.443

+48,60 %
Ukraine

58.049

+42,10 %
Österreich

57.526

-13,90 %
Italien

57.424

-0,90 %
Frankreich

56.191

+7,20 %

Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 +6,37 Prozent mehr Wohnmöbel nach Deutschland eingeführt. Der wichtigste Top 5 Einfuhrmarkt für in Deutschland verkaufte Möbel ist Polen, gefolgt von China, Indien, Bosnien und Herzegowina und Rumänien. Die Einfuhren aus China wuchsen stärker als die Importe aus Polen.


Beschäftigte s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Die Zahl der Beschäftigten in der Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbelindustrie (WZ s. Möbel a.n.g.) sank im März 2022 zum Vorjahr um -0,85 Prozent auf 32.101.

Beschäftigte im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Betriebe s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

In der Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbelindustrie (s. Möbel a.n.g.) waren im März 2022 213 Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten tätig.

Betriebe im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Geleistete Arbeitsstunden s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Im März 2022 wurden +3,09 Prozent mehr Arbeitsstunden geleistet als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wert von rund 4,3 Mio. Stunden.

Geleistete Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Entgelte s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Die bezahlten Entgelte betrugen im März 2022 etwa 106 Mio. Euro, ein Anstieg von +8,59 Prozent zum Vorjahresmonat.

Entgelte im Vergleich zum Vorjahresmonat in %