VHK/VDM - Branchenreport Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel


Wichtige Kennzahlen für das Jahr 2020

Insgesamt 36.161 Beschäftigte in 222 Betrieben der deutschen Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbelindustrie (WZ s. Möbel a.n.g.) mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten bis Dezember 2020 einen Umsatz von rund 6,4 Mrd. €. Die Branche ist überwiegend mittelständisch strukturiert, die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 163 Beschäftigten, der durchschnittliche Umsatz pro Beschäftigten liegt bei rund 178 Tsd. €. Die branchenweite Exportquote beträgt aktuell 30,87 Prozent.


222

Betriebe


30,87%

Exportquote


36.161

Beschäftigte

(Ø 163 Beschäftigte pro Betrieb)

6,4 Mrd. €

Umsatz

(178Tsd. € Umsatz pro Beschäftigten)

Auftragseingangsstatistik des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie

%-Veränderung zum Vorjahresmonat

Die Auftragseingänge in der Wohnmöbelindustrie auf Basis der verbandsinternen Umfrage des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie e. V. (VdDW) liegen im Februar 2021 insgesamt mit -34,77 Prozent unter Vorjahr. Der im Inland generierte Auftragseingang liegt bei -51,52 Prozent, der im Ausland bei +7,85 Prozent.

Umsatzentwicklung s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) nach amtlichen Zahlen

Die deutsche Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel (WZ s. Möbel a.n.g.) setzte im Februar 2021 rund 459 Mio. Euro um und damit 21,09 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitraum. Der Geschäftsverlauf ist weiterhin von den Auswirkungen des zweiten Lockdowns seit Mitte Dezember 2020 geprägt.

Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Ifo-Geschäftsklima s. Möbel (Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel)

Lage und Klima weiterhin negativ im April

Die Geschäftslage und das Geschäftsklima haben sich in der Wohnmöbelindsutrie nur leicht verbessert. Die Geschäftserwartungen für die nächsten 6-Monate werden weiterhin positiv gesehen.

Außenhandel (Import / Export)

Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2020 (Top 10 der Ausfuhrmärkte) in Mio. Euro

Schweiz

222,7

+13,10 %
Österreich

186,9

-4,30 %
Niederlande

95,9

+6,90 %
Frankreich

82,7

-4,60 %
Vereinigtes Königreich

69,3

-5,60 %
Belgien

54,9

-8,80 %
USA

40,4

-0,90 %
Tschechische Republik

25,9

-6,00 %
Polen

24,1

-48,00 %
Italien

22,6

-2,60 %

Der wichtigste Exportmarkt für deutsche Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbelindutrie war von Januar bis Dezember 2020 die Schweiz, gefolgt von Österreich, den Niederlanden, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Während die Entwicklung in der Schweiz und der Niederlande positiv blieb, gingen die Möbelexporte in alle anderen Top 5 Exportländer leicht zurück. Die Möbelverkäufe nach Großbritannien litten unter den Folgen des Brexit. Das wichtigste Exportland außerhalb von Europa ist die USA.


Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2020 (Top 10 der Einfuhrländer) in Mio. Euro

Polen

657,5

-4,80 %
China

184,7

+23,20 %
Indien

64,2

+7,10 %
Österreich

62,1

-3,10 %
Rumänien

60,3

+83,10 %
Italien

54,5

-18,90 %
Frankreich

51,7

+44,80 %
Niederlande

49,4

+2,60 %
Bosnien und Herzegowina

49,3

+4,50 %
Litauen

46,3

-1,20 %

Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Dezmber 2020 +1,08 % mehr Wohnmöbel nach Deutschland eingeführt. Der wichtigste Top 5 Einfuhrmarkt für in Deutschland verkaufte Möbel ist Polen, gefolgt von China, Indien, Österreich und Rumänien. Während die Einfuhren aus China weiter wuchsen, gingen die Importe aus dem wichtigsten Einfuhrland Polen zurück.


Beschäftigte s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Die Zahl der Beschäftigten in der Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbelindustrie (WZ s. Möbel a.n.g.) sank im Februar 2021 um 11,64 Prozent auf 32.346.

Beschäftigte im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Betriebe s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

In der Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbelindustrie (s. Möbel a.n.g.) waren im Februar 2021 rund 212 Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten tätig. Das waren -4,50 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Betriebe im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Geleistete Arbeitsstunden s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Im Februar 2021 wurden 18,79 Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wert von rund 3,9 Mio. Stunden.

Geleistete Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahresmonat in %

Entgelte s. Möbel a.n.g. (Wohn-, Ess und Schlafzimmermöbel)

Die bezahlten Entgelte betrugen im Februar 2021 etwa 94 Mio. Euro, ein Rückgang von 18,95 Prozent.

Entgelte im Vergleich zum Vorjahresmonat in %