Aus den Verbänden
Deutsche Möbelausfuhren stabilisieren sich 2025 auf dem Niveau des Vorjahres
Die deutschen Möbelausfuhren haben im vergangenen Jahr laut der vorläufigen Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamts einen Wert von rund 8,2 Milliarden Euro erreicht. Damit lagen die Möbelexporte annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (plus 0,1 Prozent), nachdem in den Jahren 2023 und 2024 Rückgänge verzeichnet worden waren. „Gerade angesichts der gegenwärtigen Schwäche des Heimatmarkts sind wir auf die Stabilisierung des Auslandsgeschäfts dringend angewiesen“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fest. „Allerdings bleibt das weltweite Marktumfeld herausfordernd, wie die erneuten Irritationen rund um die US-Zollpolitik zeigen.“
mehr lesenDeutscher Gemeinschaftsauftritt auf der nordamerikanischen Küchenfachmesse KBIS
Die deutsche Küchenindustrie präsentiert sich in diesen Tagen bereits im fünften Jahr in Folge mit einem Gemeinschaftsstand auf der Kitchen & Bath Industry Show (KBIS). Die wichtige Küchen- und Badfachmesse findet vom 17. bis 19. Februar 2026 in Orlando, Florida, statt und zählt rund 650 Aussteller.
mehr lesenDeutsche Möbelindustrie verzeichnet im Jahr 2025 ein Umsatzminus von 3,4 Prozent
Die deutsche Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr laut vorläufiger amtlicher Statistik rund 15,8 Milliarden Euro umgesetzt, ein Minus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verzeichnete die Branche im dritten Jahr in Folge einen Umsatzrückgang. „Besonders herausfordernd stellt sich für unsere Unternehmen die Lage auf dem Heimatmarkt dar“, berichtet Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie. So sank der Inlandsumsatz um 4,4 Prozent auf rund 10,4 Milliarden Euro, während die Einbußen im Ausland mit einem Umsatzrückgang von 1,2 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro deutlich geringer ausfielen. Zur Überbrückung der Nachfragedelle plant ein Drittel der befragten Betriebe im ersten Quartal dieses Jahres mit Kurzarbeit, wie eine aktuelle Verbandsumfrage zeigt.
mehr lesenNeue Impulse für Standards und Datenflüsse
Die OEDIV KG steht für leistungsstarke, sichere und zukunftsorientierte IT-Services, die Unternehmen umfassend in ihrer digitalen Transformation unterstützen. Seit Januar 2026 ist OEDIV Mitglied im Daten Competence Center (DCC) e.V. und stärkt das Netzwerk mit umfangreicher technologischer Expertise.
mehr lesenTischler.NRW wird Mitglied des Daten Competence Center e.V.
Das Daten Competence Center (DCC) erweitert sein Netzwerk und beschreitet damit neue Wege: Erstmals tritt mit Tischler.NRW ein Fachverband des Handwerks bei und bringt damit die Perspektive von rund 3.200 kleinen und mittelständischen Betrieben und 46 zugehörigen Innungen in die Gremienarbeit ein.
mehr lesenTarifabschluss für die Holz- und Kunststoffindustrie Westfalen-Lippe
Die Arbeitgeber der Holz- und Kunststoffindustrie und des Serienmöbelhandwerks in Westfalen-Lippe haben sich am Montagabend mit der IG Metall in dritter Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss geeinigt. Für die Beschäftigten des Tarifgebiets Westfalen-Lippe wurde Folgendes vereinbart: Nach sieben Nullmonaten steigen die Löhne und Gehälter ab 1. Juni 2026 um 2,0 Prozent. Zum 1. Juli 2027 erfolgt eine Anhebung um weitere 2,2 Prozent. Zusätzlich verständigten sich die Tarifparteien auf eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro brutto im April 2026, die betrieblich bis April 2027 verschoben sowie gesplittet oder in Freizeit umgewandelt werden kann. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro brutto. Die Ausbildungsgehälter werden zum 1. August 2026 und zum 1. August 2027 um jeweils 45 Euro angehoben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten (1. November 2025 bis 31. Januar 2028).
mehr lesenDie Möbeltrends des Jahres 2026 wecken Lust auf eine neue Einrichtung
Warme Naturfarben, Ton-in-Ton-Konzepte und helle Hölzer bringen in diesem Jahr viel Geborgenheit in die eigenen vier Wände. „Unsere Hersteller wecken mit ihren innovativen Neuheiten viel Lust auf eine neue Einrichtung, die dank hoher Qualität lange Freude bereitet“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fest. Anlässlich der am 20. Januar 2026 beginnenden Möbelmesse „imm cologne“ geben die Möbelverbände einen Überblick über die wichtigsten Einrichtungstrends.
mehr lesenDeutsche Möbelindustrie lehnt staatliche Kaufprämie für E-Autos ab
Die Möbelindustrie spricht sich klar gegen die E-Auto-Förderung aus. Diese Art einer staatlichen Konsumlenkung schadet mehr, als sie nutzt: Sie reduziert die Planungssicherheit und die Innovationsbereitschaft anderer Branchen in Deutschland. Zudem ist der Cluster „Bauen und Einrichten“ mit rund 1 Million Beschäftigten genauso eine tragende, innovative Säule der deutschen Wirtschaft wie die Automobilindustrie.
mehr lesenDeutsche Möbelindustrie zeigt sich erleichtert über Verschiebung und Verschlankung der EU-Entwaldungsverordnung
Nach den erfolgreichen Trilogverhandlungen hat das EU-Parlament heute der Verschiebung und Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) final zugestimmt.
„Unsere Unternehmen gewinnen Zeit und werden von unnötiger Bürokratie entlastet – ein wichtiger Schritt für mehr Praxistauglichkeit und Planungssicherheit“, kommentiert Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, die Entscheidung
Delegationsreise für deutsche Möbelunternehmen in die USA
Auf Initiative der Verbände der Deutschen Möbelindustrie findet vom 11. bis 15. Mai 2026 eine Geschäftsanbahnungsreise in die Vereinigten Staaten statt. Zielgruppe sind kleine und mittelständische deutsche Möbelunternehmen, die neue Geschäftskontakte auf dem zweitgrößten Möbelmarkt der Welt knüpfen möchten.
mehr lesenMöbelverbände pochen auf stärkere Impulse für den Wohnungsbau
Die deutsche Möbelindustrie appelliert an die Politik, stärkere Impulse zur dringend notwendigen Belebung des Wohnungsbaus zu setzen. Zwar steige die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen seit Jahresbeginn wieder an, die Zahl der Baufertigstellungen entwickele sich jedoch weiterhin rückläufig, stellte Leo Lübke, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), am vergangenen Donnerstag bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung des VDM und der Verbände der Deutschen Polster- und Wohnmöbelindustrie in Frankfurt fest. Laut aktueller Prognosen werde sich der negative Trend bei den Baufertigstellungen erst im Jahr 2027 umkehren.
mehr lesenSpatenstich zum „Werre-Quartier Boardinghouse Löhne“
Gebäude entsteht auf dem Campus der Lehrfabrik Möbelindustrie / Innovatives Projekt der Fachkräftesicherung in Ostwestfalen-Lippe
mehr lesenPerspektivwechsel beim digitalen Produktpass – Mehr Chance als Regulatorik für die Möbelbranche
Branchenveranstaltung der Möbelverbände in Köln rückte die Vorteile des strukturierten Datensatzes in den Fokus
mehr lesenDeutsche Möbelindustrie begrüßt Klarstellung zu US-Zöllen auf Möbel
Die deutsche Möbelindustrie begrüßt die Mitteilung des Weißen Hauses, der zufolge die neuen Zölle auf Küchen- und Polstermöbel nicht für Einfuhren aus der Europäischen Union gelten werden. „Zumindest bei der Zollhöhe herrscht in diesen volatilen Zeiten erst einmal Klarheit. Wir sehen zwar auch in den 15- Prozent-Zöllen eine große Belastung für unsere Branche, erhoffen uns aber Planungssicherheit“, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK). „Die Unternehmen der deutschen Möbel- und Küchenmöbelindustrie möchten das US-Geschäft gerne weiter vorantreiben.“
mehr lesenNeue US-Zölle auf Möbel: Deutsche Möbelindustrie fordert EU-Kommission zum Handeln auf
Nach der Ankündigung neuer US-Zölle auf Küchenmöbel in Höhe von 50 Prozent und auf Polstermöbel in Höhe von 30 Prozent ab 1. Oktober fordert Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, die EU-Kommission dringend zum Handeln auf: „Da im erst kürzlich vereinbarten Zollabkommen ein Zollsatz von 15 Prozent für EU-Importe in die Vereinigten Staaten festgelegt wurde, muss die EU-Kommission nun dafür Sorge tragen, dass diese Vereinbarung auch eingehalten und die deutsche Möbelindustrie nicht noch stärker belastet wird.“
mehr lesenUmsatz der deutschen Möbelindustrie sinkt 2024 um 7,4 Prozent
Die deutsche Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr nach amtlichen Zahlen 16,4 Milliarden Euro umgesetzt und damit 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Inland verbuchten die heimischen Möbelproduzenten mit einem Umsatz von knapp 11 Milliarden Euro ein Minus von 6,8 Prozent. Der Auslandsumsatz (Exportquote: 33 Prozent) sank um 8,6 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.
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