Zum vielfach geforderten Bürokratieabbau stellte er fest: „Wir reden nicht nur über Entlastung, wir handeln.“ Laut dem in den Landtag eingebrachten Gesetzentwurf zum Berichts- und Dokumentationspflichtenaussetzungsgesetz NRW werden grundsätzlich alle landesrechtlich angeordneten Berichts- und Dokumentationspflichten für Unternehmen ab dem 1. Januar 2027 aufgehoben, sofern die zuständigen Ministerien deren Fortbestand nicht ausdrücklich begründen. „Diese Beweislastumkehr ist ein echter Systemwechsel und bundesweit einmalig. Gerade mittelständische Möbelhersteller, die bisher einen überproportionalen Teil der Bürokratielast schultern, gewinnen dadurch Zeit und Ressourcen zurück – für Innovation, für Produktion, für ihre Kundinnen und Kunden. Weniger Papierkram bedeutet mehr Energie für das, was diese Branche ausmacht: hervorragende Produkte", so der CDU-Fraktionsvorsitzende.
Die Möbelbranche erwarte von der Politik in erster Linie, Verlässlichkeit herzustellen und einen positiven Blick nach vorne zu richten, sagte Andreas Wagner, Vorsitzender des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe (VHK) sowie des Serienmöbelverbandes, in der anschließenden Diskussionsrunde. Für eine Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher machte sich Nina Stoll, Präsidentin des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM), stark. In Deutschland brauche es dringend einen Stimmungsumschwung hin zu mehr Optimismus.